Ein Leasing ohne Schufa ist möglich,
wenn der Kunde dem Leasinggeber nachweisen kann, dass er in der Lage ist, die monatlich anfallenden Raten (z. B. für ein Auto) zu tragen.
Voraussetzung dafür sind mehrere Punkte:
Zum einen ist das Alter des Kreditnehmers wichtig, denn ein Mindestalter von 18 Jahren ist zwingende Bedingung, weil sonst keine Geschäftsfähigkeit vorliegt. Zum anderen sollte der potenzielle Kunde deutscher Staatsbürger sein. Ebenso muss dem Leasinggeber bescheinigt werden, dass ein geregeltes und ausreichendes monatliches Gehalt vorliegt. Für den Vertragsgeber ist es am einfachsten, sich Kontoauszüge oder Gehaltsabrechnungen der letzten Monate oder Jahre zeigen zu lassen. Dies gilt in erster Linie für Privatpersonen, denn damit wird erwiesen, dass der Kunde vertrauenswürdig ist. Bei Gewerbetreibenden reichen dem Darlehensgeber die betriebswirtschaftlichen Auswertungen der letzten Jahre, die vorgelegt werden sollen.
Viele Leasingunternehmen geben ihren Kunden zudem die Chance
Viele Leasingunternehmen geben ihren Kunden zudem die Chance, die Raten für das Leasing durch eine einmalige Zahlung zu reduzieren. Diese erste Anzahlung kann auch fällig werden, um die Bonität des Kreditnehmers zu prüfen. Damit also ein Leasing ohne Schufa möglich ist, muss dem Leasinggeber bewiesen werden, dass genug Kapital vorhanden ist. Um ein Leasing ohne Schufa auch für Privatpersonen attraktiv zu machen und es nicht zur Kostenfalle wird, sollte vor Vertragsabschluss genau das Kleingedruckte gelesen werden, um unerwarteten Kosten vorzubeugen.